đŸŸ Wanderwolfs Reise Blog

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Auf dem Querweg von Konstanz nach Titisee

24.-29.Mai 2021, 6 Tage, 135km, 4900hm durch unterschiedlichste Landschaften mit Sonnenschein, Schauern, Dauerregen und schlussendlich wieder Sonnenschein. Nur die NĂ€chte waren in diesem FrĂŒhjahr noch empfindlich kalt … also warm anziehen, auch im Schlafsack.

Aus der Bodenseeregion, durch den von Vulkankegeln geprĂ€gten Hegau (auf jedem steht eine Burgruine 😉 bis in den wunderschönen SĂŒdschwarzwald und seine zauberhafte Wutachschlucht. Auch wenn der Querweg bis nach Freiburg fĂŒhrt, war fĂŒr uns bereits in Titisee das Ziel erreicht.

FĂŒr E.N.D. (oder eher mehrere) hatten wir natĂŒrlich alles dabei. Die erste Nacht auf der MĂ€gdeburg fanden wir Schutz unter dem Tarp. Die zweite und dritte Nacht bot uns der ĂŒberdachte Vorraum einer ForsthĂŒtte Schutz. Mal auf der Isomatte, mal in der HĂ€ngematte. Ein aufgespanntes Tarp schĂŒtze uns vor Wind und Wetter. FĂŒr die letzten beiden NĂ€chte bot uns der Wald einen Schlafplatz zwischen den BĂ€umen. Die gut aufgespannten HM garantieren einen erholsamen Schlaf, so gut das wir uns fĂŒr den letzten Aufstieg zum Hochfirst den Wecker stellen mussten 😉

Wandern mit Lotte und Jorinde

Mit zwei jungen Eseldamen vom Adamshof unterwegs im SĂŒdschwarzwald. Eine faszinierende Erfahrung die mit Vorurteilen ĂŒber das Grautier aufrĂ€umt. Sie lieben die Freiheit, ihre Herde und das Fressen. Ein entscheidender Grund weswegen Esel gerne laufen. Der erste Eindruck zĂ€hlt: was dein Esel ĂŒber dich denkt, wie du auftritts, welche Ausstrahlung du hast. Wenn er merkt das du mit Freude an seiner Seite gehst, folgt er dir auch ohne FĂŒhrstrick. Mal hĂ€ngt er bissl hinterher und kommt dann in einem Eselgalopp zu dir, mal rennt er vorneweg das du Sorge hast ob du ihn (und dein GepĂ€ck) jemals wiedersiehst.

Auch wenn Esel sicher die HĂ€lfte ihres Körpergewichtes tragen können, mute das deinem Esel nicht zu. Maximal das doppelte was du selber tragen wĂŒrdest, bei mir sind das dann 30kg!

Wunderbare Entschleunigung mit einem Esel zu wandern, auch Mehrtagestouren sind möglich. Erwarte allerdings keine riesigen Tagesetappen. Je nach GelĂ€nde schaffst du mit deinem hĂŒbschen vierbeinigen GefĂ€hrten 10-20km.

Busenberger Holzschuhpfad

Die Pfalz – Wandern im Dahner Felsenland – Eine Premiere 😊
Eine Tageswanderung rund um den Drachenfels bei Busenberg. Wunderschöne Aus- und Einblicke in die Wanderregion PfÀlzer Wald. Ein Vergleich zum Elbsandstein kommt immer wieder auf, nicht nur wegen dem Sandstein der hier allerdings rot gefÀrbt ist.

Malerweg 2020

6 Tage, 112 km, 4200 hm, 35 Wanderstunden

Eine Mehrtages Wanderung durch die SĂ€chsische Schweiz auf den Spuren der Maler und Dichter.

Unglaublich viele Stufen, verwunschene Waldwege durch eine traumhafte Landschaft mit immer wieder begeisternden Aussichten sind die Merkmale dieses Wanderweges, der rechtselbisch ĂŒber die Bastei und die Schrammsteine bis zur NeumannmĂŒhle fĂŒhrt, dann ĂŒber den Grossen Winterberg nach Schmilka. Linkselbisch geht es dann ĂŒber die Kaiserkrone, die Rauensteine und die Festung Königstein zurĂŒck nach Pirna.

Die AusrĂŒstung mit Zelt wog incl. Verpflegung fĂŒr 6 Tage und min. 2 Liter Wasservorrat ca. 14 kg. Meine Tagesetappen waren zwischen 13 und 25 km lang mit bis zu 1000 hm. Die Tour ist fĂŒr 7 oder 8 Tage zu empfehlen, da man sich so noch viel mehr unterwegs ansehen kann und genĂŒgend Zeit hat jeden Stein hochzukraxeln.

Am Ende jeder Etappe findet sich eine Herberge, die ich jedoch nur auf der Burg Hohnstein genutzt habe. Es hat sich absolut gelohnt draußen zu schlafen, ob im Zelt oder im Biwak. Dabei gilt es die Verhaltensregeln des NP SĂ€chsische Schweiz zu beachten!

Als passenden Abschluss fand ich den Besuch der GemÀldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger. Wie der Name dieses Weitwanderwegs schon verrÀt, haben sich Maler wie Bernardo Bellotto, bekannt als Canaletto, von dieser einzigartigen Landschaft inspirieren lassen. Seine und weitere Originale lassen sich in der Galerie bewundern.

Wanderung zum TeufelstÀttkopf

E.N.D. in den Ammergauer Alpen

Von Unterammergau durch die Wetzsteinklamm ĂŒber die Kuhalm zum TeufelstĂ€ttkopf. Gerade noch rechtzeitig um der Sonne vom Gipfel aus, Gute Nacht zu sagen. Nach halbstĂŒndiger Suche nach einem Biwakplatz, entschied ich mich fĂŒr ein kleines WiesenstĂŒck unterhalb des Gipfels mit Aussicht auf die Zugspitze.

Nach einer sternenklaren Nacht mit Vollmond ab Mitternacht, ich habe trotzdem wunderbar geschlafen, kletterte ich nochmal zum Gipfel hoch um dort beim FrĂŒhstĂŒck den Sonnenaufgang zu genießen.
Gut gestĂ€rkt gings dann weiter ĂŒber das Laubereck und den Hennenkopf zur BrunnenkopfhĂŒtte. Nach einer riesigen Portion Kaiserschmarrn war der Abstieg zum Linderhof in einer Stunde gemeistert.

Im Vergleich zu meinen Mehrtageswanderungen wĂŒrde ich das als ein durchaus gelungenes Microabenteuer bezeichnen. Maximales Naturerlebnis mit geringstem Aufwand und alles mit DB und ÖPNV.

Der Kandelhöhenweg im Schwarzwald

FĂŒr diesen Zeitraum im FrĂŒhjahr 2020 war der Malerweg im Elbsandstein geplant. Dann ĂŒberrollte Corona die Welt und alles kam anders … Besser, viel besser … 😊
in 5 Etappen von Oberkirch nach Freiburg, 5 Tage, 4 NĂ€chte, 120km, 33 Wanderstunden, 4700hm
Übernachtung in SchutzhĂŒtten und im Zelt, von strahlendem Sonnenschein bis Hagelschauer war alles dabei, Socken trocknen am Lagerfeuer nach einem ziemlich „verregneten“ Wandertag und goldenen Sonnenstrahlen im Wald

WanderglĂŒck im Schwarzwald

In 10 Tagen, 9 NĂ€chten, ca. 60 Wanderstunden … 230 km und 8800 hm auf den Premiumwanderwegen „Murgleiter“, „Seensteig“ und „Westweg“ durch den Schwarzwald.
Bei schönstem Wanderwetter -nur Nachts war es dann aber auch mal bissi kĂ€lter- mit meinem Osprey Talon33 und leichter BiwakausrĂŒstung (Z-Lite von Thermarest, AirMat EtherLight XT von SeaToSummit und Schlafsack Lamina Eco AF von MountainEquipment -1°C) sowie Verpflegung fĂŒr 9 Tage, bin ich wĂ€hrend des Corona-Lockdowns im FrĂŒhjahr 2020 durch den Nördlichen und Mittleren Schwarzwald gewandert. Tagesetappen von 15-35 km, einem Tag Pause an der Schwarzenbachtalsperre und Übernachtungen in SchutzhĂŒtten oder unter freiem Himmel waren das besondere Merkmal dieser Tour.
Insbesondere die menschenleeren WÀlder, das Leben im Rhythmus der Natur und die Schönheit dieses so nahen Wanderreviers haben mich nachhaltig fasziniert.
 

Auf dem HW4 von Ulm zum Bodensee

Etappe 1 #Ulm-Illertissen

UrsprĂŒnglich geplant als Auftakt zur Sylvester Sschneeschuhtour, endete die Wanderung in Illertissen. Grund war falsches Schuhwerk (Bergstiefel eignen sich nun mal nicht fĂŒr ebene Etappen von >30km/Tag). Ergebnis waren Knieschmerzen und Blasen an den Fersen. Also Abbruch in Illertissen und mit dem Zug zurĂŒck nach Ulm. Die Biwaknacht bei -5° war trotzdem ein guter Materialtest: Schlafsack -1° zu kalt trotz Biwaksack und warmen Klamotten, meine Z-Lite Isomatte ist mit einem R-Wert von 2,2 fĂŒr winterliche Temperaturen nicht geeignet. Hier muss wohl doch eine isolierende luftgefĂŒllte Matte her, auch schon wegen dem Schlafkomfort 😉 Ein Biwakplatz mit Feuerstelle ist nicht die schlechteste Wahl, allerdings in deutschen WĂ€ldern oft verboten.

Etappe 2 #Illertissen-Bad Waldsee

Zwei Wochen spĂ€ter, wieder ein Wochenende mit gutem Wetter zum Wandern. Also Rucksack gepackt und nach dem Samstag-Klettern mit dem Auto bis Illertissen zum dem Punkt an dem ich zwei Wochen zuvor den H4 verlassen hatte. In der Zwischenzeit hat Sturm Sabrina heftig in den WĂ€ldern gewĂŒtet, so war manchmal das Vorankommen ein bisschen mĂŒhsam. Es wird wohl noch ein bisschen dauern, bis diese SturmschĂ€den alle beseitigt sind. Das erste TeilstĂŒck war wegen vorgerĂŒckter Stunde eher kurz, ein Schlafplatz mit tausend Sternen war schnell gefunden, ein bisschen abseits des Weges, das ist aber ganz gut so.
Eine eher unruhige Nacht (es war kalt, ich lag unbequem und hatte mal wieder mein Ohropax vergessen), so ging es dann nach einem ausgiebigen MĂŒslifrĂŒhstĂŒck auf den Weg nach Bad Waldsee. Vor mir lagen ca. 50 km und manche Waldwege Ă€hneltem einem Riesenmikado. Auch die WegefĂŒhrung sowie die Beschilderung waren teilweise nicht besonders attraktiv. So hab ich mein Ziel erst bei Dunkelheit erreicht. Mit dem letzten Zug gings dann wieder zurĂŒck nach Illertissen zum Auto (also vom Bhf bis zum Auto waren es dann nochmal 5 km)

Etappe 3 #Bad Waldsee-Friedrichshafen

So ein Zufall, wieder zwei Wochen spĂ€ter sagt der Wetterbericht gutes Wanderwetter voraus, zumindest tagsĂŒber. Zeit das letzte TeilstĂŒck anzugehen. UngefĂ€hr 60 km gleichmĂ€ssig auf zwei Tage verteilt, das sollte eine gemĂŒtliche Wanderung werden mit dem Ziel Friedrichshafen. Da fĂŒr die Nacht Regen vorhergesagt ist, habe ich mich diesmal gegen den Biwaksack und fĂŒr mein Big Agnes FLY CREEK HV UL2 entschieden, eine gute Entscheidung, es war echt ein Sauwetter, auch am Morgen noch.

Ein netter Platz im Wald war schnell gefunden (auch wenn ich am nĂ€chsten Tag noch viel schönere PlĂ€tze entdeckt habe), das Wetter und die hereinbrechende Nacht liessen einen weiteren Weg nicht zu. Die Nacht war ganz ok, gefroren habe ich nicht, nur wieder nicht besonders bequem gelegen (und die Ibu auch vergessen) Am Sonntag frĂŒh war ich dann pĂŒnktlich um halb neun in Waldburg an der Dorfkirche, da es immer noch regnete war die Entscheidung fĂŒr den Gottesdienst schnell gefallen.
Eine gute Stunde spĂ€ter schien dann auch die Sonne 
 fĂŒr den Rest des Tages 
 und ich konnte meine Tagesetappe von knapp 30 km angehen. Die WegefĂŒhrung war wesentlich attraktiver als zwei Wochen zuvor.
Gegen 18:00 Uhr war im dann am Ziel, dem Seglerhafen von FN. Habe mich dann auch gar nicht so lange dort aufgehalten, einen Burger bei McDo gegen den HikerHunger und dann gings mit der DB wieder zurĂŒck nach Ulm.

Die Gesamtstrecke Ulm-FN sind um die 140 km, Tagesetappen von 30-40 km sind ideal, mehr sollten es nicht sein mĂŒssen. Alles in allem ein guter Test der AusrĂŒstung und der eigenen Leistungs- (Leidens-) fĂ€higkeit  als auch eine gute Vorbereitung auf den Malerweg Ende April.

Sylvester Schneeschuhtour

Mit dem Neu-Ulmer DAV fĂŒhrte mich diese Tour zum Basislager Naturfreundehaus Emser HĂŒtte. Der Jahreswechsel hat unsere Gruppe auf dem Schönen Mann gefeiert, eine kleine Nachtwanderung mit 250hm durch verschneites GelĂ€nde. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf den Bodensee, der allerdings unter dichtem Nebel lag. Faszinierendes Schauspiel der Farben wĂ€hrend des Feuerwerks.

Der Neujahrsmorgen fĂŒhrte uns dann 350hm bergan zur Hohen Kugel. Kein Problem fĂŒr ausgeschlafene Wanderer 😉 Ein bisschen mehr Schnee wĂ€re toll gewesen. Grandiose Aussicht auf das immer noch im Nebel liegende Rheintal und den Bodensee. Im Abstieg ging es dann mit den Schneeschuhen im Wald doch nicht so recht. Hier waren Grödel die bessere Wahl. 12km waren es dann auf dem GPS als wir am Nachmittag wieder am Basislager, der Emser HĂŒtte eingetroffen sind. Nach einer StĂ€rkung mit heissem Kakao und Germknödel, ging es dann mit der schwindenden Sonne im RĂŒcken wieder zurĂŒck nach Ebnit.

 

Schneeschuhtour zur BurglgĂŒtte

Kleine Schneeschuhtour zum Saisonende. Bei so viel Schnee im Sibirien des AllgÀus auch Ende MÀrz kein Problem. Los gings beim PlanetB in Balderschwang, entlang der Bolgenach bis zum Aufstieg zur Stadelmannburstalpe.

Unter den Schuhen hatte ich gut 150cm gebundene Schneedecke, verharscht, darauf ein kleine Auflage mit Neuschnee der ĂŒber Nacht gefallen war.

Nach den ersten 200hm, teilweise bei Sonnenschein, habe ich mich fĂŒr den direkten Weg in Richtung Burstkopf entschieden. Nach einer kurzen Querung war mein heutiges Tagesziel in Sicht, die BurglhĂŒtte erreicht. Gehzeit bis hier ca 2h.

Nach der verdienten Brotzeit mit KĂ€se und Wurst gings dann an den Abstieg ĂŒber die GĂŒntlealpe bis zum Einkehrschwung bei der BodenseehĂŒtte

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