­čÉż Wanderwolfs Reise Blog

Autor: Mario Seite 2 von 3

Wandergl├╝ck im Schwarzwald

In 10 Tagen, 9 N├Ąchten, ca. 60 Wanderstunden … 230 km und 8800 hm auf den Premiumwanderwegen „Murgleiter“, „Seensteig“ und „Westweg“ durch den Schwarzwald.
Bei sch├Ânstem Wanderwetter -nur Nachts war es dann aber auch mal bissi k├Ąlter- mit meinem Osprey Talon33 und leichter Biwakausr├╝stung (Z-Lite von Thermarest, AirMat EtherLight XT von SeaToSummit und Schlafsack Lamina Eco AF von MountainEquipment -1┬░C) sowie Verpflegung f├╝r 9 Tage, bin ich w├Ąhrend des Corona-Lockdowns im Fr├╝hjahr 2020 durch den N├Ârdlichen und Mittleren Schwarzwald gewandert. Tagesetappen von 15-35 km, einem Tag Pause an der Schwarzenbachtalsperre und ├ťbernachtungen in Schutzh├╝tten oder unter freiem Himmel waren das besondere Merkmal dieser Tour.
Insbesondere die menschenleeren W├Ąlder, das Leben im Rhythmus der Natur und die Sch├Ânheit dieses so nahen Wanderreviers haben mich nachhaltig fasziniert.
 

Auf dem HW4 von Ulm zum Bodensee

Etappe 1 #Ulm-Illertissen

Urspr├╝nglich geplant als Auftakt zur Sylvester Sschneeschuhtour, endete die Wanderung in Illertissen. Grund war falsches Schuhwerk (Bergstiefel eignen sich nun mal nicht f├╝r ebene Etappen von >30km/Tag). Ergebnis waren Knieschmerzen und Blasen an den Fersen. Also Abbruch in Illertissen und mit dem Zug zur├╝ck nach Ulm. Die Biwaknacht bei -5┬░ war trotzdem ein guter Materialtest: Schlafsack -1┬░ zu kalt trotz Biwaksack und warmen Klamotten, meine Z-Lite Isomatte ist mit einem R-Wert von 2,2 f├╝r winterliche Temperaturen nicht geeignet. Hier muss wohl doch eine isolierende luftgef├╝llte Matte her, auch schon wegen dem Schlafkomfort ­čśë Ein Biwakplatz mit Feuerstelle ist nicht die schlechteste Wahl, allerdings in deutschen W├Ąldern oft verboten.

Etappe 2 #Illertissen-Bad Waldsee

Zwei Wochen sp├Ąter, wieder ein Wochenende mit gutem Wetter zum Wandern. Also Rucksack gepackt und nach dem Samstag-Klettern mit dem Auto bis Illertissen zum dem Punkt an dem ich zwei Wochen zuvor den H4 verlassen hatte. In der Zwischenzeit hat Sturm Sabrina heftig in den W├Ąldern gew├╝tet, so war manchmal das Vorankommen ein bisschen m├╝hsam. Es wird wohl noch ein bisschen dauern, bis diese Sturmsch├Ąden alle beseitigt sind. Das erste Teilst├╝ck war wegen vorger├╝ckter Stunde eher kurz, ein Schlafplatz mit tausend Sternen war schnell gefunden, ein bisschen abseits des Weges, das ist aber ganz gut so.
Eine eher unruhige Nacht (es war kalt, ich lag unbequem und hatte mal wieder mein Ohropax vergessen), so ging es dann nach einem ausgiebigen M├╝slifr├╝hst├╝ck auf den Weg nach Bad Waldsee. Vor mir lagen ca. 50 km und manche Waldwege ├Ąhneltem einem Riesenmikado. Auch die Wegef├╝hrung sowie die Beschilderung waren teilweise nicht besonders attraktiv. So hab ich mein Ziel erst bei Dunkelheit erreicht. Mit dem letzten Zug gings dann wieder zur├╝ck nach Illertissen zum Auto (also vom Bhf bis zum Auto waren es dann nochmal 5 km)

Etappe 3 #Bad Waldsee-Friedrichshafen

So ein Zufall, wieder zwei Wochen sp├Ąter sagt der Wetterbericht gutes Wanderwetter voraus, zumindest tags├╝ber. Zeit das letzte Teilst├╝ck anzugehen. Ungef├Ąhr 60 km gleichm├Ąssig auf zwei Tage verteilt, das sollte eine gem├╝tliche Wanderung werden mit dem Ziel Friedrichshafen. Da f├╝r die Nacht Regen vorhergesagt ist, habe ich mich diesmal gegen den Biwaksack und f├╝r mein Big Agnes FLY CREEK HV UL2 entschieden, eine gute Entscheidung, es war echt ein Sauwetter, auch am Morgen noch.

Ein netter Platz im Wald war schnell gefunden (auch wenn ich am n├Ąchsten Tag noch viel sch├Ânere Pl├Ątze entdeckt habe), das Wetter und die hereinbrechende Nacht liessen einen weiteren Weg nicht zu. Die Nacht war ganz ok, gefroren habe ich nicht, nur wieder nicht besonders bequem gelegen (und die Ibu auch vergessen) Am Sonntag fr├╝h war ich dann p├╝nktlich um halb neun in Waldburg an der Dorfkirche, da es immer noch regnete war die Entscheidung f├╝r den Gottesdienst schnell gefallen.
Eine gute Stunde sp├Ąter schien dann auch die Sonne ÔÇŽ f├╝r den Rest des Tages ÔÇŽ und ich konnte meine Tagesetappe von knapp 30 km angehen. Die Wegef├╝hrung war wesentlich attraktiver als zwei Wochen zuvor.
Gegen 18:00 Uhr war im dann am Ziel, dem Seglerhafen von FN. Habe mich dann auch gar nicht so lange dort aufgehalten, einen Burger bei McDo gegen den HikerHunger und dann gings mit der DB wieder zur├╝ck nach Ulm.

Die Gesamtstrecke Ulm-FN sind um die 140 km, Tagesetappen von 30-40 km sind ideal, mehr sollten es nicht sein m├╝ssen. Alles in allem ein guter Test der Ausr├╝stung und der eigenen Leistungs- (Leidens-) f├Ąhigkeit┬á als auch eine gute Vorbereitung auf den Malerweg Ende April.

Sylvester Schneeschuhtour

Mit dem Neu-Ulmer DAV f├╝hrte mich diese Tour zum Basislager Naturfreundehaus Emser H├╝tte. Der Jahreswechsel hat unsere Gruppe auf dem Sch├Ânen Mann gefeiert, eine kleine Nachtwanderung mit 250hm durch verschneites Gel├Ąnde. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf den Bodensee, der allerdings unter dichtem Nebel lag. Faszinierendes Schauspiel der Farben w├Ąhrend des Feuerwerks.

Der Neujahrsmorgen f├╝hrte uns dann 350hm bergan zur Hohen Kugel. Kein Problem f├╝r ausgeschlafene Wanderer ­čśë Ein bisschen mehr Schnee w├Ąre toll gewesen. Grandiose Aussicht auf das immer noch im Nebel liegende Rheintal und den Bodensee. Im Abstieg ging es dann mit den Schneeschuhen im Wald doch nicht so recht. Hier waren Gr├Âdel die bessere Wahl. 12km waren es dann auf dem GPS als wir am Nachmittag wieder am Basislager, der Emser H├╝tte eingetroffen sind. Nach einer St├Ąrkung mit heissem Kakao und Germkn├Âdel, ging es dann mit der schwindenden Sonne im R├╝cken wieder zur├╝ck nach Ebnit.

 

Absegeln f├╝r Seeb├Ąren 2019

Willkommen zum Seeb├Ąren Blog, Der Zweite.

Nach dem T├Ârn ist vor dem T├Ârn. Die Chartersaison neigt sich dem Ende zu und wieder einmal will die MOLA Flotte ins Winterquartier bewegt werden. 3 Tage und ca. 180sm liegen vor uns.

Die Reise begann bereits gestern, entspannt geht es nach einer ├ťbernachtung in Hannover weiter ├╝ber Hamburg nach Flensburg.

Lasst euch mit mir ├╝berraschen was f├╝r ein Boot wir nach R├╝gen ├╝berf├╝hren werden. In vier Stunden werden wir es wissen.

Tag 1 – Von Flensburg nach Svendborg

Mit Schwung durch die Kieler F├Ârde, selbst im 3.Reff zu viel Tuch, auch die Maschine kam kaum gegen Wind und Welle an. Weiter nach Norden durch den Kleinen Belt, dann um die N Spitze von ├ćr├Ş in den Svendborg Sund. Unser Ziel der Yachthafen von Svendborg war dann gegen halb zehn erreicht. 55,4sm, 8,5h Fahrtdauer, Wind aus SW, 25-35kn G 45kn

Tag 2 – Von Svendborg nach Stubbek├Âpping

Ein Schlag von 68sm unter teils widrigen Wetterbedingungen mit achterlicher Welle von ├╝ber 2m, hat uns und unserer kleinen 33fuss Bavaria, Kraft gekostet. Wir sind ziemlich ersch├Âpft aber gl├╝cklich und sie hat kein Vorsegel mehr. Da hat sich wohl im Top das Fall verabschiedet, was wir leider bei dem Wetter nicht reparieren konnten.

Unser Route f├╝hrte uns aus dem Svendborg Sund nach S├╝den, dann nach Norden um Langeland durch das Fahrwasser des Grossen Belt nach W ins Sm├ąlands Fahrwasser. Spannend war dann noch einmal die Nachtansteuerung durch die grossen Br├╝cken im Storstr├Şm nach Stubbek├Şbing.

Die Nacht lagen wir sicher vert├Ąut im Yachthafen, morgen erwartet uns nochmal ein langer Schlag nach Breege.

Tag 3 – Stubbek├Şbing nach Breege

Nachdem unser Fockfall am Morgen nicht zu reparieren und der Wind achterlich eher mit 2 anstatt n├Âtigen 5 einfiel, sind wir unter Motor durchs Fahrwasser Richtung S├╝den und dann weiter Richtung Osten zur Startlinie n├Ârdlich Windpark Baltic I gefahren.

Nachdem die Fock manuell am Spiefall gesetzt war, gings dann im „Regattamodus“ mit Kurs zur Nordspitze der Insel Hiddensee.

Anfangs Schwachwind mit durchziehende Regenfronten mit Starkwind zwangen uns dann doch die Segel zu bergen und die Regatta abzubrechen … schade f├╝r uns, denn viele andere Teilnehmer gingen auch aus dem Rennen.

Highlight ist die Nachtansteuerung in den Breeger Boden. Anfangs befeuerte Tonnen dann ohne in einem gerade mal 20m breiten Fahrwasser.

Gegen halb zehn l├Ąngs an der Tankstelle und dann in der Box festmachen. Alle waren geschafft und hungrig. Ein super Tag f├╝r uns und das Boot, die DEIDRE.

Morgen bissi l├Ąnger schlafen, das Boot an Mola ├╝ber geben und dann gehts wieder nach Hause.

Bis zum Ansegeln im Fr├╝hjahr 2020.

T├Ârn Kroatien 2019

T├Ârnplanung

Zeitraum: Anfang Oktober
Revier: Istrien-Adria-Kornaten

Nach nun bereits vier einw├Âchigen Chartert├Ârns, hat sich der Wunsch nach einem l├Ąngeren T├Ârn entlang der kroatischen K├╝ste manifestiert. Die Idee ist, in zwei Wochen so viele Seemeilen wie m├Âglich zu machen, ohne dass der T├Ârn zum Stress wird. Also Urlaub auf dem Wasser steht immer noch ganz oben.

Die Herausforderung besteht hier sicherlich in der T├Ârnplanung, mit wechselnden Wetter- und Windverh├Ąltnisse sowie die Notwendigkeit auch bei Nacht zu segeln. Wenn es die Sicherheit zul├Ąsst, w├Ąre es auch denkbar -wie bei einer Regatta- soweit m├Âglich, auf den Motor zu verzichten. Einfach um mal zu erleben, was mit der Crew passiert wenn das Boot mal eine Zeit lang in der Flaute liegt.

Starten werden wir in Pula, die Marina Veruda kennen wir bereits gut. Dann in m├Âglichst langen Tagesetappen so weit wie m├Âglich nach S├╝den, Ankern in Buchten, Marinas werden nur wenn notwendig angelaufen.

Etappenziele k├Ânnten Murter, Split oder Bra─Ź sein. Dann geht es zur├╝ck nach Zadar, dort ist dann Gelegenheit f├╝r einen (Teil-) Crewwechsel. Fl├╝ge nach Zadar gibt es bereits ab 80,- Euro.

Tag 2

Foto: christinapaetzold

Da wir am Samstag unsere SY Sonelinno nicht wie geplant gegen Mittag ├╝bernehmen konnten, starten wir am Samstag um 0600 in Richtung S├╝den. Vor uns liegen unbekannte Meilen da wir einfach so weit kommen wollen wie m├Âglich. Mit einer 2h Wache segeln wir bei SW Wind mit 5kn die ganze Nacht hindurch. Bei Sonnenaufgang erreichen wir Premuda.

Nach einem Fr├╝hst├╝ck auf See gehts m├╝de aber mit guter Laune machen wir weiter Strecke. Am Abend finden wir eine kleine Bucht auf der Insel Murter.

Skipper Peter (der Name verr├Ąt nichts ├╝ber seine italenische Abstammung) , verzaubert die Gaumen der Crew mit Spaghetti a la olio.

Es waren dann in 34h auf See 123,4 Seemeilen.

Tag 3

Nochmal ein guter Tag zum Segeln. Bei 3bft müssen wir jedoch ein bisschen den Motor laufen lassen, da die vielen Verbraucher an Bord unsere Batterie auf 11,3V entladen haben. Tagesziel ist eine Ankerbucht irgendwo südlich Šibenic.

Knapp 20sm unter Segel, Wind aus SW zwischen 5 und 9kn.

Tag 4

Ein wunderbarer Segeltag mit Windst├Ąrken bis 5bft brachte uns vom Ankerplatz zu einem besonderen Platz auf See.

Vor kurzem ist ein guter Freund und Segler verstorben, der an diesem Platz seine letzte Ruhe gefunden hat. Wir besuchen ihn mit einem Glas Rum und einer Minute des Gedenkens.

Mit achterlichem Wind und bis zu 1,5m Welle von achtern laufen wir mit 5kn unser heutiges Ziel an, Šibenic. Dort wollen wir bis Freitag bleiben und abwettern. Eine gute Gelegenheit mal wieder zu duschen, ein bisschen zu laufen, essen gehen usw. Dinge die man auf See ein bisschen zu kurz kommen.

Tag 7

┼áibenic war unsere Wahl zum abwettern der m├Ąssigen Bora. War ein gute Wahl, mal wieder bissi zu wandern, viele Festungen sind ein Merkmal dieser Hafenstadt.

Am Freitag ging es dann ziemlich früh Richtung Šukošan, eine riesige Charterbasis südlich Zadar. Dort heuern Jutta und Gerald ab und Sonja, Andrea und Jürgen schiffen ein.

Den Nachmittag wollten wir aber nicht mehr in der Marina verbringen und sind ein bisschen Ri Norden gesegelt und eine Stunde motort. Gelegenheit mal wieder die Schleppangel zu ziehen. Leider wollte keiner meinen leckeren K├Âder.

Jetzt liegen wir vor Anker an der Insel Vir und geniessen das (noch) sanfte schaukeln unserer Sonelinno.

Tag 9

Eine wundersch├Âne Ankerbucht an der S├╝dspitze von Mali Losinji war heute unser Tagesziel. Idyllisch gelegen mit einer kleinen Grotte und knapp 20 Bojen zum festmachen. Ein kleiner Pfad f├╝hrt uns zum Abendessen in die Konoba Balvanida. Bei Fisch, Fleisch und Wein lassen wir den Tag ausklingen.

Beim R├╝cktransport zum Boot hat sich Skipper Peter mit dem Dinki m├Ąchtig ins Zeug gelegt um alle Segler wieder an Bord zu bringen …

Tag 11

Foto: christinapaetzold

Nachdem wir gestern Abend in Rab eingelaufen sind, haben wir den Vormittag um die Stadt zu erkunden und noch kleine Eink├Ąufe zu erledigen … Einhorn ├ť-Eier …

Unser heutiger Schlag bringt uns nach Krk, evtl Punat oder wieder eine Ankerbucht. Leider schl├Ąft gegen 1400 der Wind ein und wir m├╝ssen mal wieder die Maschine bem├╝hen.

An Bord ist grad Ruhe eingekehrt einige schlafen und der Autopilot sorgt bei 5 kn Fahrt f├╝r stabilen Kurs.

Tag 13

Nach einer Nacht vor Anker in der Bucht von Punat incl Meteoritenschauer ging es dann schlappe 50 Seemeilen in einem Ritt von 11h um die Nordspitze der Insel Cres, Rijeka in Sichtweite, weiter bis zur ACI Marina in Cres. Eine knappe Stunde mussten wir unter Motor laufen um noch bei Tageslicht anzukommen. Die letzten Seemeilen k├Ąmpften wir mit unserer Sonelinno hart am Wind bei 5 bft und bis zu 2m hohen Wellen.

Heute Vormittag Siteseeing Cres um dann am Nachmittag einen kleinen Schlag in Richtung Heimathafen zu segeln.

Tag 14

F├╝r unsere letzte Nacht auf See war diese h├╝bsche Bucht mit Fischerdorf genau die richtige Wahl. Gerade einmal 11sm mit halbem Wind ein sch├Âner kurzer Schlag f├╝r einen Nachmittag.

Peter hat uns am Abend mit Paella bekocht und es blieb viel Zeit um die letzten zwei Wochen zu reflektieren. Viele tolle Eindr├╝cke und Erfahrungen menschlich, tierisch wie auch technisch ­čśë werden uns in Erinnerung bleiben.

Nach einem nahezu windstillen Tag heute, liegt unsere Sonelinno nun wieder sicher vert├Ąut am Steg 13 in Pula.

Nach zwei Wochen und 409 Seemeilen in kroatischen Gew├Ąssern  schlie├če ich diesen Blog. Danke f├╝rs lesen. Bleibt dran, denn in zwei Wochen werdet ihr hier von den Ostsee-Seeb├Ąren h├Âren.

Klettersteig Lachenspitze

Als Basislager f├╝r diesen KST dient die Landsberger H├╝tte. Von dort in 20min bis zum Einstieg an der Nordwand der Lachenspitze.

Direkt am Einstieg ist ein minimaler ├ťberhang zu meistern der aber eher die Schwierigkeit C aufweist. Die Routenf├╝hrung erfordert immer mal wieder Armkraft, aber nie ├╝ber l├Ąngere Passagen. Oft gibt es Stellen an denen man den grandiosen Tiefblick auf die Seen geniessen kann. Mit ganz viel Gl├╝ck spielt das Alphorn von der Landsberger H.

Nach 2h und 265 ├╝berwundenen H├Âhenmetern ist das Gipfelkreuz der Lachenspitze bei 2130m erreicht.

Geklettert im Sp├Ątsommer 2019 bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 15┬░C

Schneeschuhtour zur Burglg├╝tte

Kleine Schneeschuhtour zum Saisonende. Bei so viel Schnee im Sibirien des Allg├Ąus auch Ende M├Ąrz kein Problem. Los gings beim PlanetB in Balderschwang, entlang der Bolgenach bis zum Aufstieg zur Stadelmannburstalpe.

Unter den Schuhen hatte ich gut 150cm gebundene Schneedecke, verharscht, darauf ein kleine Auflage mit Neuschnee der ├╝ber Nacht gefallen war.

Nach den ersten 200hm, teilweise bei Sonnenschein, habe ich mich f├╝r den direkten Weg in Richtung Burstkopf entschieden. Nach einer kurzen Querung war mein heutiges Tagesziel in Sicht, die Burglh├╝tte erreicht. Gehzeit bis hier ca 2h.

Nach der verdienten Brotzeit mit K├Ąse und Wurst gings dann an den Abstieg ├╝ber die G├╝ntlealpe bis zum Einkehrschwung bei der Bodenseeh├╝tte

Ansegeln f├╝r Seeb├Ąren 2019

Kein Urlaubst├Ârn, aber daf├╝r Segelspass pur. Vom 6.-8.April, 190sm in 3 Tagen, von Breege auf R├╝gen nach Flensburg. Eine ganze Flotte ├╝berf├╝hren, 12h Segelspass jeden Tag unter Freunden und das alles zum Selbstkostenpreis. Das verspricht der Organisator Michael.
Mit Peter und Sonja wage ich dieses Abenteuer zum ersten Mal. Wir sind gespannt und freuen uns drauf, viele tolle Leute kennenzulernen und ganz wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Tag 1

Ein sonniger Morgen in Breege, auf R├╝gen. Boot entern, eine Hunter 32, proviantieren und dann mit achterlichem Wind aus dem Breeger Bodden Richtung Gedser.

Tag 2

Heutige Etappe von Gedser nach Bagenkop auf Langeland. Leider unter Maschine da der Wind ne Pause macht. Auch die Race-Etappe wurde abgesagt. Morgen erwarten wir wieder bessere Windverh├Ąltnisse. Also Sonne tanken und nichts tun ­čśë

Nach 48sm waren wir heute recht fr├╝h in Bagenkop. Ein leckeres Essen und gute Gespr├Ąche pr├Ągen den Abend ÔÇŽ und die wunderbare Stimmung im Hafen.

Tag 3

Die Heutige Etappe bringt uns nach Gl├╝cksburg. 40sm, davon 27sm als Regatta angesagt. Also nochmal h├Âgschte Konzentration liebe Segler ­čśë

Halber Wind von 14 auf 11kn nachlassend, Sonnenschein und blauer Himmel, so machen wir zwischen 8,5 und 6kn Fahrt. Ankunft ist gegen 15:30 Uhr erwartet.

Tag 4

Nach der Abschlussparty ist vor dem T├Ârn.

Die Crew der Chants, Gerald, Sonja, Peter, Mario verabschieden sich von diesem Blog aus Flensburg. Nach 156sm k├Ânnen wir einen beachtlichen 15.Platz in der Gesamtwertung von 38 Booten von 30-51 Fuss, f├╝r uns verbuchen.

T├Ârn Kroatien 2018

Es ist Ende September und endlich ist wieder Zeit zum Segeln. Eine Sun Odyssey 45, auf den klangvollen Namen „La Luna“ getauft, wird f├╝r die n├Ąchsten 6 Tage unser Zuhause sein.

Heimathafen ist die Marina Veruda, im Süden von Pula, eine der Charterbasen von Pitter Yachting. In diesem Jahr wollen wir uns weiter vom bekannten zum unbekannten Revier voran tasten. Die Idee ist, zuerst Mali Lošinj anzulaufen und von dort weiter in die Kvarner Bucht Richtung Krk und Cres. Doch wie so oft kommt es immer anders als man denkt.

Die Wettervorhersagen versprachen f├╝r die n├Ąchsten Tage aufkommende Bora mittlerer St├Ąrke, ein nicht zu untersch├Ątzender Fallwind, der besonders in diesem Revier f├╝r ‚unruhige N├Ąchte‘ sorgen kann. Wir behielten trotzdem unseren Plan bei und steuerten Mali Lo┼íinj an, warum auch nicht?

Foto: christinapaetzold

Am n├Ąchsten Morgen war nach einem leckeren Fr├╝hst├╝ck die Wetterentwicklung und seine Auswirkung auf unseren T├Ârnverlauf das Thema Nummer eins in der Crewbesprechung. Einstimmig entschieden wir uns gegen den Ritt durch die Kvarner Bucht und nahmen Kurs in Richtung NW, Istrien war unser neues Ziel.

Foto: christinapaetzold

Nach einer Nacht in Pula, kreuzten wir am n├Ąchsten Tag bis Rovinj, das wir kurz nach Sonnenuntergang erreichten. Da sich die ACI Marina im Bau befand, konnten wir nur im Stadthafen festmachen.

Bei stetigem Wind aus Nord f├╝hrte uns unsere Route weiter gegenan bis nach Funtana. Eine mittlere und sehr gut gef├╝hrte Marina s├╝dlich Pore─Ź. Die Bucht in der sich das kleine K├╝stendorf samt der Marina versteckt, l├Ądt zum ankern und baden ein.

In einem letzten langen Schlag bracht uns und unsere „La Luna“ der Wind wieder zur├╝ck nach Pula. In der Bucht von Brijuni begleiteten uns einige Delfine, immer wieder ein tolles Erlebnis.

Foto: christinapaetzold

Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell eine Woche auf See vergeht, und doch ist der Erholungsfaktor f├╝r uns enorm. Um nichts auf der Welt m├Âchte ich das eintauschen.

Kamm├╝berschreitung vom Brunnenkopf zum Tegelberg

Eine Mehrtagestour in den Ammergauer Alpen

Tag 1: Aufstieg vom Schloss Linderhof ├╝ber Westweg zu den Brunnenkopf H├Ąusern
Tag 2: ├╝ber die Klammspitze zur Kenzenh├╝tte
Tag 3: ├╝ber die Hochplatte zum Tegelberg

Der Gratweg von der Hochplatte zur Kr├Ąhe bzw zum Gabelschrofen ist mit leichten Kletterpassagen ausgesetzt. Der Nordweg durchs Gumpenkar w├Ąre durch die noch vorhandenen Schneefelder wesentlich schwieriger. Doch alles in allem eine wundersch├Âne und abwechslungsreiche Bergtour, die wegen der bewirtschafteten H├╝tten am Ende jeden Tages, es erlaubt, mit wenig Gep├Ąck unterwegs zu sein.

Als besonders sch├Ân empfand ich die Bl├╝tenvielfalt um diese Jahreszeit. Einige der Alpenblumen bl├╝hen mit dem Wegschmelzen der letzten Schneefelder und verwandeln so manche felsige Stelle in ein Blumenmeer.

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