đŸŸ Wanderwolfs Reise Blog

Schlagwort: KST

Klettersteige am Gardasee

Nach zehn Tagen auf dem Wasser zog es uns dann doch wieder in die Berge. Basislager war wieder einmal Arco mit seinem hĂŒbschen Campingplatz, fast schon speziell fĂŒr Kletterer. Heuer sogar mit Schwimmbad, HotPods und Sauna đŸ„°. Wir hatten folgende Topos vorbereitet:

  • natĂŒrlich zum Einstieg den Colodri, gleich neben dem Zeltplatz
  • den Sentiero attrezzato Gaetano Falcipieri mit seinen 52 Tunneln
  • den Gerardo Sega in der NĂ€he des Monte Baldo
  • und den Cima Rocca in Richtung Ledrosee

Alle KST eher leicht bewertet was die Technik betrifft, der Gaetano Falcipieri nur durch seine LĂ€nge (mit Pausen und RĂŒckweg immerhin 10h) etwas schwieriger. Begangen haben wir dann nur die ersten beiden, in Arco spazieren und Eis essen oder am Ufer des Gardasees Cappuccino trinken ist doch auch schön 😉

Klettersteig Lachenspitze

Als Basislager fĂŒr diesen KST dient die Landsberger HĂŒtte. Von dort in 20min bis zum Einstieg an der Nordwand der Lachenspitze.

Direkt am Einstieg ist ein minimaler Überhang zu meistern der aber eher die Schwierigkeit C aufweist. Die RoutenfĂŒhrung erfordert immer mal wieder Armkraft, aber nie ĂŒber lĂ€ngere Passagen. Oft gibt es Stellen an denen man den grandiosen Tiefblick auf die Seen geniessen kann. Mit ganz viel GlĂŒck spielt das Alphorn von der Landsberger H.

Nach 2h und 265 ĂŒberwundenen Höhenmetern ist das Gipfelkreuz der Lachenspitze bei 2130m erreicht.

Geklettert im SpÀtsommer 2019 bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 15°C

Klettersteige im Ötztal

Bergwandern, Klettersteige gehen und Camping passen doch einfach wunderbar zusammen, meint ihr nicht auch? Das Ötztal bietet dazu alle Möglichkeiten. Ob direkt am Eingang zum Ötztal, noch im Inntal gelegen, die „Geierwand bei Haiming“, der „Stuibenfall“ bei Umhausen, oder der „Lehner Wasserfall“ bei LĂ€ngenfeld bis zum „Zirbenwald“ in Obergurgl. Schier unbegrenzte Möglichkeiten fĂŒr Einstieger und Fortgeschrittene und fĂŒr Familien mit Kindern.

Hier einige Impressionen aus den Jahren 2017 und 2018, in denen ich mit meiner Tochter Chiara, damals 14, so ziemlich alles geklettert bin was es dort gibt.

Klettersteige am Achensee

5 Gipfel an zwei Tagen

Angefixt vom Klettersteigen im Vorjahr folgte nun die erste grĂ¶ĂŸere Klettersteigtour im Rofangebirge. Die sogenannten 5-Gipfel-Klettersteige, oberhalb des Achensees, mit der Heidachstellwand, dem Rosskopf, der Seekarlspitze, dem Spieljoch und zuletzt dem Hochiss, allesamt imposante 2000er, sind unser Ziel.

Basis ist die Erfurter HĂŒtte, der Aufstieg verlangt ein bisschen Kondition und stimmt auf das kommende Bergerlebnis ein. Wer spĂ€t dran ist, kann auch die Bergbahn nehmen.

Alle fĂŒnf Klettersteige an einem Tag sind fĂŒr uns als Einsteiger zu viel. Wir haben dafĂŒr zwei Tage eingeplant, eine absolut richtige Entscheidung. Denn diese Tour ist nicht nur Klettersteig, sondern auch wandern ĂŒber wunderschöne Bergwiesen mit fantastischen Aus- und Tiefblicken, die uns ab und an innehalten und genießen lassen. Nicht zu vergessen die immer wieder gemĂŒtlichen HĂŒttenabende wenn die TagesausflĂŒgler mit der letzten Bergbahn ins Tal gerauscht sind 😁

Schwierigkeiten erwarten uns im Bereich C, Teilpassagen auch D. Dabei sind nicht immer nur einige Kletterpassagen schwierig, gerade bei feuchter Witterung ist auch auf den Zustiegen besondere Aufmerksamkeit gefordert. Wir hatten jedoch super Bergwetter, nur die SĂŒdexposition an einem Nachmittag war nicht die beste Idee 😰

Hindelanger Klettersteig

Kennt ihr das auch? Ein tolles Erlebnis hat bei euch so viel Eindruck hinterlassen, das ihr dran bleiben wollt und noch mehr davon braucht?

So erging es mir mit den berĂŒhmten Eisenwegen der Alpen. Nachdem ich im Juni 2014 mit einem Freund bei der Alpinschule Oberstdorf eine gefĂŒhrte Klettersteig Tour ĂŒber dem Mittenwalder KST gebucht hatte, war so ein positives Erlebnis geschaffen. Also dran bleiben und im September gleich noch den Hindelanger Klettersteig bezwingen.

Um einen „Höhenvorsprung“ vor der Gruppe zu haben, sind wir am Vortag der Tour bereits zum Edmund-Probst-Haus unterhalb des Nebelhorns aufgestiegen. Ein Probeeinstieg in den KST am selben Abend wurde uns allerdings durch Nebel und leichten Graupel vereitelt.

Die Übernachtung auf der HĂŒtte war schon wegen der ungewohnten Höhe eine gute Idee. So konnten wir am nĂ€chsten Morgen noch vor der ersten Bahn zum Gipfel aufsteigen und dort auf unsere Gruppe warten. Der Kreislauf war damit gut akklimatisiert und wir waren ganz gespannt auf das was wir heute erleben werden.

Am Einstieg zum KST gings dann erstmal die Himmelsleiter hinauf und ĂŒber teils ungesicherte Gratpassagen von Gipfel zu Gipfel immer weiter einen der lĂ€ngsten Klettersteige der Bayrischen Alpen dem ‚Großen Daumen‘ entgegen. Auch wenn wir nicht sonderlich langsam waren entschied die Gruppe dann jedoch diesen Gipfel nicht mehr mitzunehmen. Aussteigen aus dem KST ist an 5 Stellen möglich, die letzte nutzen wir und es ging stolz wie Oskar zurĂŒck zur HĂŒtte. Und schon hatten wir in unserem Gipfelbuch den zweiten KST stehen und nicht irgendeinen, sondern den ‚Hindelanger Klettersteig‘ bei Oberstdorf. Wer weiß wie viele noch folgen werden …

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